Wir fahren nach Tarapoto, falls in den nächsten 4h nichts dazwischen kommt ;)
Ich war heute bei der Sekretärin von Administracion und sie meinte, dass ich keinen Kurs habe, da ja Streik ist.
Gestern hat Carolina uns gesagt, dass eine Professoren unterrichten, da sich die Professoren mit der Gewerkschaft zerstritten haben und sie jetzt eigentlich nicht streiken dürften - das ist irgendwie nicht legal, oder so...Aber das wird hier ja nicht so genau genommen.
In diesem Sinne:
AUF IN DEN DSCHUNGEL!!!!
Hasta luego!
Verena
Donnerstag, 23. Oktober 2008
Mittwoch, 22. Oktober 2008
5. Streik? und COINA
Hola!
Nun ist der Fall der Fälle eingetreten, es wird für unbestimmte Zeit gestreikt. - Obwohl, nachdem wir heute das Ticket für Tarapoto gekauft haben, haben wir erfahren, dass es sein kann, dass ein paar Professoren nächste Woche doch unterrichten und der Streik erst ab 30.10. losgeht...
Mittlerweile überrascht mich das nicht mehr :D Wir fragen morgen auf der UNI nach, und dann wird sich herausstellen ob der Bus nach Tarapoto um 15.00 mit uns oder ohne uns fährt.
Zum Glück war ich letztes Wochenende weg. Birgit konnte nicht mitfahren, da sie wieder einmal einen Infekt hatte. Ich bin mit Elizabeth, José Carlos und Eduardo nach Coina gefahren. José Carlos, ein Freund von Elizabeth, hat uns eingeladen. Sein Großvater ist 1945 aus Deutschland geflüchtet und hat in den 60er Jahren ein Hospital in Coina gebaut. Neben dem Hospital ist das dazugehörige Hostal wo wir gratis übernachten konnten. Die Familie von José Carlos lebt allerdings nicht mehr in Coina.
Am Freitag ging es los - nach 5h Fahrt waren wir in Coina. Am Samstag in der Früh sind wir dann runter ins Dorf, das Hospital und das Hostel liegen ca. 200m höher als das Dorf. Im Dorf gibt es jeden Samstag einen Markt und da ist richtig viel los!
Am Nachmittag sind wir noch zu einem Wasserfall gewandert und als wir zum Hostal zurückgekommen sind, war schon das Lagerfeuer vorbereitet.
Die ganze Belegschaft war froh, dass sich mal wieder was tut ;)
Das Hospital wird derzeit vom 25jährigen Roberto geleitet und Marco, 28, ist der 2. Arzt. Die Ärzte sind durchschnittlich 2 Jahre dort und dann kommen wieder neue.
Derzeit sind auch 2 Deutsche Praktikanten dort, Lida und Frieder.
War ziemlich lustig der Abend und hat auch dementsprechend lange gedauert ;)
Am Sonntag wollten wir eigentlich nach Chuquizonga wandern, da es angeblich nur ein 2h Marsch ist, da wir aber nicht früh genug aus den Federn kamen, sind wir doch mit dem Auto gefahren. Zum Glück! Wir waren eine geschlagene Stunde mit dem Auto unterwegs - aber es hat sich ausgezahlt! Chuquizongo ist ein kleiner aber feiner Ort.
Ich habe auch das erste Mal einen Meerschweinchenhaxn mit Reis gespeist - und das war sicher nicht das letzte Mal! Schmeckt wirklich gut!!! Auf der Heimfahrt haben wir hinten ein paar Leute von Chuqzizongo bis nach Coina mitgenommen, was hier in Peru ziemlich üblich ist, und dafür haben wir einen Sack voller Mandarinen und Limonen bekommen. (Das war dann auch unser Essen am Montag ;) )
Am Montag machten wir uns dann leider wieder auf den Heimweg. Wir wollten eine andere Strecke nach Otuzco fahren (von Otuzco nach Coina sind es zw. 2 und 3h und dann noch 1,5 nach Trujillo). Wir sind über Chuquizongo nach Otuzco gefahren.
Ab Chuquizongo war die Straße dann noch etwas schlechter, obwohl das kaum vorstellbar ist. Die Fahrt hat sich allerdings gelohnt - die Aussicht war ein Wahnsinn.
Als wir endlich im Tal waren, nach einigen Fotostopps, mussten wir nur noch einen Berg überwinden und wir wären in Otuzco gewesen. Dies war allerdings schwieriger als gedacht, da das Auto nicht mehr so wollte wie wir...
Wir mussten ca. alle 5 min einen Stop einlegen, um wieder vorne in der Motorhaube rumzuschrauben - zum Glück ist Eduardo Autoverkäufer und kennt sich halbwegs mit Autos aus, das Problem war nur, dass er nicht das richtige Werkzeug bei sich hatte.
Die Stops wurden immer kürzer, bis wir schlussendlich nur mehr 5m fahren konnten, bis wir wieder stoppen mussten. Es sind, für diese Gegend, relativ viele Leute vorbeigekommen und haben uns auch immer wieder geholfen.
Hat auch sicher sehr lustig ausgesehen, hinter waren auf der Ladefläche Schulkinder und vorne wurde rumgeschraubt gg (siehe Fotos)
Beim letzten Stop (zum Glück hatten wir mittlerweile keine Fahrgäste mehr mit) brannte es dann auch noch vorne bei der Motorhaube. Nachdem wir das Feuer mit Erde gelöscht hatten, haben wir schon nicht mehr damit gerechnet nach Otuzco geschweige denn nach Trujillo zu kommen. Mittlerweile war es auch schon 16.00 (wir sind um halb 10 in Coina losgefahren).
Zum Glück kam ein Lastwagen vorbei, mit dem Fahrer hatten wir unten in einem sehr kleinen Dorf (ja kleiner als Jeging!) schon gesprochen, da er Reifen wechseln musste und wir nicht weiterfahren konnten. Der hatte dann auch das richtige Werkzeug bei sich und dieses Mal konnten wir, oder besser gesagt Eduardo, das Auto richtig reparieren und wir sind schlussendlich um 20.00 in Trujillo angekommen.
- war klar, dass die Strecke über Chuquizongo etwas länger dauert, aber dass wir dann schlussendlich 10h brauchen, das hätte keiner gedacht.

Fotos: auf Bild klicken
Hasta luego!
Verena
Nun ist der Fall der Fälle eingetreten, es wird für unbestimmte Zeit gestreikt. - Obwohl, nachdem wir heute das Ticket für Tarapoto gekauft haben, haben wir erfahren, dass es sein kann, dass ein paar Professoren nächste Woche doch unterrichten und der Streik erst ab 30.10. losgeht...
Mittlerweile überrascht mich das nicht mehr :D Wir fragen morgen auf der UNI nach, und dann wird sich herausstellen ob der Bus nach Tarapoto um 15.00 mit uns oder ohne uns fährt.
Zum Glück war ich letztes Wochenende weg. Birgit konnte nicht mitfahren, da sie wieder einmal einen Infekt hatte. Ich bin mit Elizabeth, José Carlos und Eduardo nach Coina gefahren. José Carlos, ein Freund von Elizabeth, hat uns eingeladen. Sein Großvater ist 1945 aus Deutschland geflüchtet und hat in den 60er Jahren ein Hospital in Coina gebaut. Neben dem Hospital ist das dazugehörige Hostal wo wir gratis übernachten konnten. Die Familie von José Carlos lebt allerdings nicht mehr in Coina.
Am Freitag ging es los - nach 5h Fahrt waren wir in Coina. Am Samstag in der Früh sind wir dann runter ins Dorf, das Hospital und das Hostel liegen ca. 200m höher als das Dorf. Im Dorf gibt es jeden Samstag einen Markt und da ist richtig viel los!
Am Nachmittag sind wir noch zu einem Wasserfall gewandert und als wir zum Hostal zurückgekommen sind, war schon das Lagerfeuer vorbereitet.
Die ganze Belegschaft war froh, dass sich mal wieder was tut ;)
Das Hospital wird derzeit vom 25jährigen Roberto geleitet und Marco, 28, ist der 2. Arzt. Die Ärzte sind durchschnittlich 2 Jahre dort und dann kommen wieder neue.
Derzeit sind auch 2 Deutsche Praktikanten dort, Lida und Frieder.
War ziemlich lustig der Abend und hat auch dementsprechend lange gedauert ;)
Am Sonntag wollten wir eigentlich nach Chuquizonga wandern, da es angeblich nur ein 2h Marsch ist, da wir aber nicht früh genug aus den Federn kamen, sind wir doch mit dem Auto gefahren. Zum Glück! Wir waren eine geschlagene Stunde mit dem Auto unterwegs - aber es hat sich ausgezahlt! Chuquizongo ist ein kleiner aber feiner Ort.
Ich habe auch das erste Mal einen Meerschweinchenhaxn mit Reis gespeist - und das war sicher nicht das letzte Mal! Schmeckt wirklich gut!!! Auf der Heimfahrt haben wir hinten ein paar Leute von Chuqzizongo bis nach Coina mitgenommen, was hier in Peru ziemlich üblich ist, und dafür haben wir einen Sack voller Mandarinen und Limonen bekommen. (Das war dann auch unser Essen am Montag ;) )
Am Montag machten wir uns dann leider wieder auf den Heimweg. Wir wollten eine andere Strecke nach Otuzco fahren (von Otuzco nach Coina sind es zw. 2 und 3h und dann noch 1,5 nach Trujillo). Wir sind über Chuquizongo nach Otuzco gefahren.
Ab Chuquizongo war die Straße dann noch etwas schlechter, obwohl das kaum vorstellbar ist. Die Fahrt hat sich allerdings gelohnt - die Aussicht war ein Wahnsinn.
Als wir endlich im Tal waren, nach einigen Fotostopps, mussten wir nur noch einen Berg überwinden und wir wären in Otuzco gewesen. Dies war allerdings schwieriger als gedacht, da das Auto nicht mehr so wollte wie wir...
Wir mussten ca. alle 5 min einen Stop einlegen, um wieder vorne in der Motorhaube rumzuschrauben - zum Glück ist Eduardo Autoverkäufer und kennt sich halbwegs mit Autos aus, das Problem war nur, dass er nicht das richtige Werkzeug bei sich hatte.
Die Stops wurden immer kürzer, bis wir schlussendlich nur mehr 5m fahren konnten, bis wir wieder stoppen mussten. Es sind, für diese Gegend, relativ viele Leute vorbeigekommen und haben uns auch immer wieder geholfen.
Hat auch sicher sehr lustig ausgesehen, hinter waren auf der Ladefläche Schulkinder und vorne wurde rumgeschraubt gg (siehe Fotos)
Beim letzten Stop (zum Glück hatten wir mittlerweile keine Fahrgäste mehr mit) brannte es dann auch noch vorne bei der Motorhaube. Nachdem wir das Feuer mit Erde gelöscht hatten, haben wir schon nicht mehr damit gerechnet nach Otuzco geschweige denn nach Trujillo zu kommen. Mittlerweile war es auch schon 16.00 (wir sind um halb 10 in Coina losgefahren).
Zum Glück kam ein Lastwagen vorbei, mit dem Fahrer hatten wir unten in einem sehr kleinen Dorf (ja kleiner als Jeging!) schon gesprochen, da er Reifen wechseln musste und wir nicht weiterfahren konnten. Der hatte dann auch das richtige Werkzeug bei sich und dieses Mal konnten wir, oder besser gesagt Eduardo, das Auto richtig reparieren und wir sind schlussendlich um 20.00 in Trujillo angekommen.
- war klar, dass die Strecke über Chuquizongo etwas länger dauert, aber dass wir dann schlussendlich 10h brauchen, das hätte keiner gedacht.
Fotos: auf Bild klicken
Hasta luego!
Verena
Dienstag, 14. Oktober 2008
4. Streik und der 5. folgt sogleich?!?
Heute haben die Studenten wieder wegen den Preisen in den Mikros (Autobussen) gestreikt - und ich habe mir wohl das Motto: mittendrin statt nur dabei - zu Herzen genommen ;)
Aber dieses Mal war ich etwas vorgewarnt und deshalb hatte ich
Aber soweit kam es erst gar nicht, da man schon um 6.50 die Uni nicht mehr betreten konnte.



Ein paar meiner Klassenkollegen und ich, dieses Mal VOR der Uni ;)
und mit seeehhhrr kleinen Augen - es ist ja auch erst 7.00
Zum Thema 5. Streik:
Seit Wochen wird davon geredet, dass die Professoren der öffentlichen Unis landesweit! ab 15.10. für unbestimmte Zeit streiken (wegen den Gehältern oder so).
Grundsätzlich gibt es 2 Arten von Streiks:
1. Streik definido - dh der Beginn des Streiks und auch das Ende ist genau festgelegt
2. Streik indefinido - nur der Beginn des Streiks steht fest, dieser Streik kann bis zu 3 Monaten dauern!!!
Gestern hieß es dann, nein es wird nicht gestreikt - heute Vormittag hieß es allerdings wieder, es wird nur in Trujillo gestreikt und ev. nur für 3 Tage und heute Nachmittag hieß es, dass es am Montag entschieden wird, ob ein landesweiter Streikt indefinido (also für unbestimmte Zeit) stattfindet oder nicht...
Wie ihr seht, es ändert sich hier alles quasi stündlich und Birgit und ich haben momentan sämtliche Reisepläne überworfen.
Aber eines ist fast sicher (- man kann sich in Peru einfach NIE 100% sicher sein, und es kommt generell anders als erwartet) - wir werden dieses Wochenende nicht in Trujillo verbringen, denn wir brauchen auf das ganze Hin und Her dringend einen Tapetenwechsel ;)
Hasta luego!
eine verwirrte Verena
Aber dieses Mal war ich etwas vorgewarnt und deshalb hatte ich
- meine Camera dabei und
- wollte ich bis 7 vor der Uni warten, nicht dass ich wieder in der Uni eingesperrt bin.
und mit seeehhhrr kleinen Augen - es ist ja auch erst 7.00
Seit Wochen wird davon geredet, dass die Professoren der öffentlichen Unis landesweit! ab 15.10. für unbestimmte Zeit streiken (wegen den Gehältern oder so).
Grundsätzlich gibt es 2 Arten von Streiks:
1. Streik definido - dh der Beginn des Streiks und auch das Ende ist genau festgelegt
2. Streik indefinido - nur der Beginn des Streiks steht fest, dieser Streik kann bis zu 3 Monaten dauern!!!
Gestern hieß es dann, nein es wird nicht gestreikt - heute Vormittag hieß es allerdings wieder, es wird nur in Trujillo gestreikt und ev. nur für 3 Tage und heute Nachmittag hieß es, dass es am Montag entschieden wird, ob ein landesweiter Streikt indefinido (also für unbestimmte Zeit) stattfindet oder nicht...
Wie ihr seht, es ändert sich hier alles quasi stündlich und Birgit und ich haben momentan sämtliche Reisepläne überworfen.
Aber eines ist fast sicher (- man kann sich in Peru einfach NIE 100% sicher sein, und es kommt generell anders als erwartet) - wir werden dieses Wochenende nicht in Trujillo verbringen, denn wir brauchen auf das ganze Hin und Her dringend einen Tapetenwechsel ;)
Hasta luego!
eine verwirrte Verena
Sonntag, 12. Oktober 2008
Holá!
Am Freitag gab es ein Konzert auf der Uni, da diese Woche die Uni ihren 177. Geburtstag feiert.

Da wir ziemlich hungrig und durstig waren, haben wir es allerdings nicht allzu lange dort ausgehalten und sind ins Bohemios gefahren.
Dort haben wir blöderweise Miguel, Kaja und einen Freund von Miguel (habe mir seinen Namen nicht gemerkt) getroffen - blöderweise deshalb, da wir uns überreden liesen, mit ihnen tanzen zu gehen.

Die Nacht wurde wieder kurz und Birgit musste am Samstag von 9 - 14.30 aussertürlich auf die Uni, da alle inkl. ihr die Gruppenarbeiten präsentieren mussten. Ja, Birgit ist zur Zeit etwas fleißiger als ich ;)
Am Samstag waren wir naturgemäß ziemlich ko, und nachdem Birgit endlich von der Uni heimgekommen ist, sind wir zur Elizabeth gefahren - die hatte nämlich eine Grillfeier zuhause.
Dieses Mal haben sie sich erbarmt und uns auch ein Messer gegeben ;)
Birgit, Thomas (SZG), Mili und Elizabeth
Das letzte Foto habe ich extra für die 2 los Claucos und für los Lisos gemacht! Wie ihr seht, kann ein Sonnenschirm auch bei Wind am Strand verwendet werden ;) Allerdings hat den der Vermieter für uns aufgestellt - vielleicht liegt darin des Rätsels Lösung gg

In diesem Sinne
Hasta luego!
Am Freitag gab es ein Konzert auf der Uni, da diese Woche die Uni ihren 177. Geburtstag feiert.

Da wir ziemlich hungrig und durstig waren, haben wir es allerdings nicht allzu lange dort ausgehalten und sind ins Bohemios gefahren.
Dort haben wir blöderweise Miguel, Kaja und einen Freund von Miguel (habe mir seinen Namen nicht gemerkt) getroffen - blöderweise deshalb, da wir uns überreden liesen, mit ihnen tanzen zu gehen.

Die Nacht wurde wieder kurz und Birgit musste am Samstag von 9 - 14.30 aussertürlich auf die Uni, da alle inkl. ihr die Gruppenarbeiten präsentieren mussten. Ja, Birgit ist zur Zeit etwas fleißiger als ich ;)Am Samstag waren wir naturgemäß ziemlich ko, und nachdem Birgit endlich von der Uni heimgekommen ist, sind wir zur Elizabeth gefahren - die hatte nämlich eine Grillfeier zuhause.
Dieses Mal haben sie sich erbarmt und uns auch ein Messer gegeben ;)
Birgit, Thomas (SZG), Mili und ElizabethDas letzte Foto habe ich extra für die 2 los Claucos und für los Lisos gemacht! Wie ihr seht, kann ein Sonnenschirm auch bei Wind am Strand verwendet werden ;) Allerdings hat den der Vermieter für uns aufgestellt - vielleicht liegt darin des Rätsels Lösung gg

In diesem Sinne
Hasta luego!
Mittwoch, 8. Oktober 2008
Neues zum gestrigen Streik ;)
Ich habe mir heute die Zeitung gekauft, damit ich nachlesen kann, was da gestern genau los war beim Streik. Da habe ich auch erfahren, dass es keine Rauchbomben waren, die die Polizei geschossen hat, sondern Tränengas.Und als ich die Zeitung aufschlage, sehe ich dieses Foto:

Ich wartend vor dem Unitor mit meinen Klassenkollegen und im Hintergrund die gekaperten Mikros.
Wer sich den Artikel durchlesen will, er ist auch online abrufbar lol
http://www.correoperu.com.pe
Hasta luego!
http://www.correoperu.com.pe
Hasta luego!
Montag, 6. Oktober 2008
Primavera und 3. Streik
Ja, wir sind schon halbe Peruaner - mittlerweile kaufen wir auch das Inca Kola ;) und natürlich wurde auch der Coca Tee schon verkostet...
Am Mittwoch sind Sheba, Mili und Elizabeth vorbeigekommen.Da haben Birgit und ich auch sofort eine Einführung im Salsa und Merengue bekommen.

Nachdem wir dann am Samstag unsere neu erlernten Salsakenntnisse testen wollten, sind Birgit und ich mit Kaja und Miguel in die Disco "la barra" und haben die ganze Nacht durchgetanzt -war ziemlich lusitg, nur der Sonntag war dann sehr anstrengend!
Am Sonntag war der alljährliche Umzug zu Primavera - mit den Reynas, das sind die Prinzessinnen auf den Wägen. Wie ihr an den Fotos sehen könnt, war das Ganze doch etwas kitschig :D Aber es wurden auch die Trachten der verschiedenen Gegenden gezeigt.
Am Sonntag war der alljährliche Umzug zu Primavera - mit den Reynas, das sind die Prinzessinnen auf den Wägen. Wie ihr an den Fotos sehen könnt, war das Ganze doch etwas kitschig :D Aber es wurden auch die Trachten der verschiedenen Gegenden gezeigt.
(um zu den restlichen Fotos zu gelangen, einfach auf das Bild klicken)Tja und heute, Dienstag 7.10. war wieder einmal Streik an der Uni angesagt.
Das wäre jetzt der
Das wäre jetzt der
3. STREIK
(wenn man den Streik der öffentlichen Verkehrsmitteln mitzählt - da ist ja auch die Uni ausgefallen)
(wenn man den Streik der öffentlichen Verkehrsmitteln mitzählt - da ist ja auch die Uni ausgefallen)
Ich habe 3x die Woche um 7 in der Früh Kurs - so auch heute, und da der Professor nach 7:10 niemanden mehr in die Klasse reinlässt, bin ich immer etwas früher an der Uni. Wir, ca 10 Studenten (von 80, was überdurchschnittlich viel ist, für eine Klasse, normalerweise sind pro Klasse 40 Studenten), warten in der Klasse und es kommt kein Professor.
Wir machen uns also auf dem Weg in Richtung Haupteingang. Die Eingangstore sind geschlossen und ein Großteil der Studenten und einige Professoren sind vor dem Tor auf der Straße versammelt - ca. 100 Studenten, unter anderem ich, sind in der Uni eingeschlossen.
Auf dem Dach des Securityhauses (neben dem Haupteingang) befinden sich einige Studenten und schreien ihre Parolen in ein Mikrofon.
Weshalb wird gestreikt? - Weil die Fahrpreise in den Micros (Busse) auch für Studenten angehoben wurden.
Ab halb 8 haben wir vor dem Tor gewartet, dass wir wieder raus dürfen. Das Fernsehn war vor Ort und draußen marschierten ca. 30 Polizisten in Reih und Glied vorbei.
Um halb 10 wurden dann für kurze Zeit die Tore geöffnet, da ein Großteil der Studenten zum Plaza de Armas marschierten. Ich habe mich auch nach draußen gemogelt ;)
Bis ich in Erfahrung gebracht habe, wie lange dieser Streik noch andauern wird und ob mein 2. Kurs um 11.00 stattfindet oder nicht, war es 10.
Ich bin dann heim, wo Carolina, Javier, Birgit, Abuela usw. schon auf mich warteten. Birgit hab ich telefonisch informiert, und Carolina und Javier haben im Radio gehört, was los ist.
Carolina war etwas besorgt um mich, da die Polizisten angeblich Rauchbomben geschossen haben - davon habe ich allerdings nichts bekommen, war ja auch eingesperrt, und hab nicht alles mitbekommen was draußen los war ;)
Ich hatte nicht das Gefühl, dass der Streik eskaliert oder dass die Situation gefährlich war.
Wie ihr seht, wird uns hier nicht langweilig und vom Alltag ist noch lange nicht die Rede ;)
Leider hatte ich heute keinen Fotoapparat dabei, um den Streik festzuhalten.
Morgen ist Feiertag, ich habe zwar Gruppentreffen am Vormittag - ja es kommt vor, dass ich etwas für die Uni tue gg - aber anschließend wollen wir wieder an den Strand!
In diesem Sinne,
Hasta luego!
Wir machen uns also auf dem Weg in Richtung Haupteingang. Die Eingangstore sind geschlossen und ein Großteil der Studenten und einige Professoren sind vor dem Tor auf der Straße versammelt - ca. 100 Studenten, unter anderem ich, sind in der Uni eingeschlossen.
Auf dem Dach des Securityhauses (neben dem Haupteingang) befinden sich einige Studenten und schreien ihre Parolen in ein Mikrofon.
Weshalb wird gestreikt? - Weil die Fahrpreise in den Micros (Busse) auch für Studenten angehoben wurden.
Ab halb 8 haben wir vor dem Tor gewartet, dass wir wieder raus dürfen. Das Fernsehn war vor Ort und draußen marschierten ca. 30 Polizisten in Reih und Glied vorbei.
Um halb 10 wurden dann für kurze Zeit die Tore geöffnet, da ein Großteil der Studenten zum Plaza de Armas marschierten. Ich habe mich auch nach draußen gemogelt ;)
Bis ich in Erfahrung gebracht habe, wie lange dieser Streik noch andauern wird und ob mein 2. Kurs um 11.00 stattfindet oder nicht, war es 10.
Ich bin dann heim, wo Carolina, Javier, Birgit, Abuela usw. schon auf mich warteten. Birgit hab ich telefonisch informiert, und Carolina und Javier haben im Radio gehört, was los ist.
Carolina war etwas besorgt um mich, da die Polizisten angeblich Rauchbomben geschossen haben - davon habe ich allerdings nichts bekommen, war ja auch eingesperrt, und hab nicht alles mitbekommen was draußen los war ;)
Ich hatte nicht das Gefühl, dass der Streik eskaliert oder dass die Situation gefährlich war.
Wie ihr seht, wird uns hier nicht langweilig und vom Alltag ist noch lange nicht die Rede ;)
Leider hatte ich heute keinen Fotoapparat dabei, um den Streik festzuhalten.
Morgen ist Feiertag, ich habe zwar Gruppentreffen am Vormittag - ja es kommt vor, dass ich etwas für die Uni tue gg - aber anschließend wollen wir wieder an den Strand!
In diesem Sinne,
Hasta luego!
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