Sonntag, 21. Dezember 2008

Glühweinverkostung + Weihnachtsfeier im Armenviertel

Weihnachten überall ;) Natürlich darf auch auf der Mall die Weihnachtsdeko nicht fehlen, inkl. nerviger Bimmelmusik.Nachdem in Österreich die Glühweinsaison ja schon lange im Gange ist, und wir nicht komplett auf den obligatorischen Glühwein verzichten wollten, haben wir uns überlegt, auch in Peru den Glühwein einzuführen.
Letzten Freitag gab es bei uns auf der Terrasse eine Glühwein- und Kekseverkostung.






Was passiert, wenn drei "Gringas" zufällig am selben Tag zu 2 verschiedenen Frisören gehen? Richtig, sie kommen mit einer komplett verschnittenen Frisur zurück.
Kaja, Birgit und ich hatten nicht unbedingt viel Glück beim Frisör, was jedoch zur allgemeinen Belustigung geführt hat - das war der Startschuss für einen sehr langen und lustigen Abend.
Kaja und Birgit

Javier, Sheba und Marco

Alan, Ricardo und José Carlos

Birgit und Elizabeth












Nachdem der Glühwein sehr gut angekommen ist und wir dann auch noch unseren Rum- und Whiskyvorrat aufgebraucht hatten, machten wir uns noch auf zum Tanzen - zum Glück ist gleich auf der anderen Straßenseite eine Disko ;)
die lustige Runde: Alan, Ricardo, José Carlos, ich, Javier, Sheba, Marco, Kaja und Elizabeth


Weihnachtsfeier im Armenviertel el Tropico

Ein Freund von Elizabeth ist bei der Gruppe Navidad es Jesus. Diese Gruppe organisiert unter anderem Geschenke für die Kinder in den Armenvierteln in La Libertad. Da sie so viele Helfer wie nur möglich benötigten, hat er uns gefragt, ob wir nicht auch mithelfen wollen.
Vorbereitung der Geschenke
Am Samstag, nach der fast duchgefeierten Nacht, ging es um 7.30 auf nach el Tropico, ein Armenviertel zwischen Trujillo und Huanchaco.


300 Kinder im Alter von 0 - 12 Jahren wurden erwartet, 280 sind gekommen, um ihr Geschenk abzuholen.
Wir waren für die 8-9 jährigen eingeteilt und haben mit ihnen getanzt und gespielt.




ein Hirtenspiel durfte natürlich auch nicht fehlen

Typisch für Peru: zu Weihnachten gibt es Paneton und Kakao







die freiwilligen Helfer

Das frühe Aufstehen hat sich auf alle Fälle ausgezahlt, es war eine einmalige Erfahrung mit den Kindern Zeit zu verbringen und es gibt auch zu denken - alleine wie sich die Kinder über den Kakao und Paneton gefreut haben.

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